Die Digitalisierung durchdringt zunehmend alle Bereiche der Medizin und ihre Integration in die medizinische Ausbildung ist essenziell. An der Universität Bielefeld ist die Digitale Medizin nicht nur ein ergänzendes Element, sondern ein eigenständiges Fach innerhalb des Modellstudiengangs Humanmedizin. Dieses Konzept sollte im Medizinstudium zukunftsweisend als Standard etabliert werden.
Folgende Frage stellt sich: Warum sollte die medizinische Ausbildung nicht von der digitalen Transformation profitieren und daran teilhaben? Digitale Technologien können die Versorgungsqualität insbesondere in strukturschwachen Regionen verbessern. Das Konzept des Telenotarztes verdeutlicht den dringenden Bedarf an digitalen Anwendungen in der Medizin und deren Potenzial, die Patientenversorgung zu optimieren.
Die Universität Bielefeld hat mit der Integration der Digitalen Medizin in die Ausbildung einen innovativen Schritt vollzogen. Die Digitalisierung der Medizin schreitet unaufhaltsam voran und angehende Ärztinnen und Ärzte müssen frühzeitig in diesen Prozess eingebunden werden. Es geht nicht darum, digitale Technologien unkritisch zu übernehmen oder kategorisch abzulehnen, sondern darum, deren Nutzen und Limitationen zu verstehen sowie die Konsequenzen für die ärztliche Entscheidungsfindung abzuwägen.
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Einen Überlick zu den Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2025 gibt es im eKVV unter dem Abschnitt SoSe 2025.
„Unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Dr. Albrecht verfolgt die Arbeitsgruppe Digitale Medizin in Bielefeld einen ausgewogenen Ansatz: Weder wird digitale Technologie als Allheilmittel betrachtet, noch wird sie pauschal abgelehnt. Vielmehr steht die Frage im Vordergrund, wie digitale Hilfsmittel sinnvoll in den klinischen Alltag integriert werden können, ohne den zentralen Fokus auf den Patienten zu verlieren. Eine kritische Reflexion ist hierbei essenziell, um den größtmöglichen Nutzen für Patientinnen und Patienten zu erzielen.
Die Lehre an der Universität Bielefeld setzt auf praktische Seminare, in denen Studierende verschiedene digitale Anwendungen erproben. Dabei werden zentrale Fragen diskutiert: Ist ein Bluetooth-Stethoskop in einer Schockraum-Situation einer herkömmlichen Auskultation überlegen? Welche Vorteile bietet ein EKG-Gerät zur Selbstanwendung für chronisch kranke Patienten und kann dies die ambulante Versorgung entlasten? Sind die Messergebnisse digitaler Gadgets zuverlässig genug, um diagnostische Entscheidungen zu stützen, oder bleibt die körperliche Untersuchung unverzichtbar? Diese praxisnahen Überlegungen stehen im Zentrum der digitalen Lehre.
Zusätzlich bietet die Universität Bielefeld die Möglichkeit einer Profilierung im Bereich Digitale Medizin mit dem Schwerpunkt "Technologische Transformationen in der Medizin". In fünf Modulen werden zentrale Themen wie beispielsweise die Implementierung intelligenter Assistenzsysteme in den klinischen Alltag vermittelt. Besonders hervorzuheben ist das interdisziplinäre Modul 3 "Digitale Medizin", das Studierende anleitet, eigene Projekte (die Entwicklung eines Assistenzsystems) von der Ideenfindung bis zur abschließenden Präsentation durchzuführen. Hierbei stehen Workshops mit Expertinnen und Experten zu App-Entwicklung, Medizinrecht und Datenschutz auf dem Lehrplan, wodurch die Studierenden ein ganzheitliches Verständnis für digitale Anwendungen in der Medizin entwickeln. Insgesamt ist die digitale Lehre sehr innovativ und beschäftigt sich mit der Zukunft der Medizin – ein absolutes Muss für die Ausbildung.“
„Das Modul 'Digitale Medizin' hat am meisten Spaß gemacht und die Lehrenden haben die teils komplexe Thematik meiner Meinung nach echt gut rübergebracht. Mir hat besonders das Projektmanagement-Seminar gefallen. Man konnte durch die Lehre einen guten Einblick in das komplexe Ökosystem von digitalen Medizinprodukten gewinnen. Die Lehrenden waren insgesamt sehr sympathisch und die Erkenntnisse konnte man auch außerhalb des Studiums gewinnbringend einsetzen.“
„An der Digitalen Medizin finde ich besonders gut, dass die Begeisterung der Lehrenden für ihr Fach so spürbar ist. Es ist einfach mit das aktuellste Thema in der Medizin und besonders über AI oder Telemedizin werden Prozesse spürbar effektiver und zugänglicher. Dies wird in der Lehre, trotz der Komplexität, immer verständlich und auf den Grundlagen aufbauend erklärt. Dadurch kann ich viel mitnehmen und wurde auch selber von dieser Begeisterung angesteckt. Die vielen Möglichkeiten, die durch digitale Medizin eröffnet werden, sind einfach faszinierend und je mehr man erfährt, desto mehr möchte man selber mitentdecken und forschen.“